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Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.

Sonntag, 05.02.2006


05.02.2006 Neuer ZMD-Vorstand

Vertreterversammlung des ZMD


Auf der heutigen Sitzung der Vertreterversammlung des Zentralrats der Muslime in Deutschland wurde ein neuer Vorstand gewählt:

Vorsitzender:
Dr. Ayyub Axel Köhler, deutscher Muslim aus Köln.

Weitere gewählte Vorstandsmitglieder sind:
Frau Mariam Brigitte Weiss, Frauenberuftrage des ZMD
Herr Aiman A. Mazyek, Medienbeauftragter des ZMD
Herr Mahmut Askar, Generalsekretär der Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa (ATIB)
Herr Burhan Dag, Islamisches Zentrum Hamburg

In den kommenden Tagen werden sich die Vorstandsmitglieder des ZMD zusammensetzten, um die Funktionen abzustimmen.

Herr Dr. Nadeem Elyas stand zum großen Bedauern der Mitglieder bei den Vorstandswahlen nicht mehr zur Verfügung. Die Mitglieder bedankten sich für die Leistungen des scheidenden Vorsitzenden und seinem Vorstand. Er hat mit seinem alten Vorstand neue Maßstäbe für eine Vertretung der Muslime gesetzt. Mit der Öffnung des ZMD und im Dialog mit allen Gruppen der Gesellschaft hat er überzeugend Vertrauen schaffen können und er hat Verlässlichkeit und Beständigkeit bewiesen. Daran will der neue Vorstand anknüpfen.

Der neue Vorstand steht somit für die Fortführung des bisherigen Kurses des ZMD.
Das bedeutet u.a. die Unterstützung bzw. Betreuung der Gemeinden und Mitgliedsorganisationen, z.B. in Fragen der religiösen und gesellschaftlichen Fortbildung; Hilfestellungen in rechtlichen und theologischen Fragen; Aktivitäten zur Verbesserung der Bedingungen für die Religionsausübung; Besonders wichtig ist ihm die Zusammenführung der Muslime in Deutschland, da viele Aufgaben nur gemeinsam und mit Hilfe einer einheitlichen Repräsentanz zu lösen sind. Mit der Wahl der Frauenbeauftragten Mariam Weiß setzt der ZMD das Zeichen, sich besonders den Frauenfragen zuzuwenden.

Die Vertretung des ZMD in der deutschen Gesellschaft und gegenüber der Politik betrachtet der neue Vorstand als eine wichtige Aufgabe. Dazu gehört der Dialog mit allen Gruppen der Gesellschaft, der politischen Parteien und der Öffentlichkeit. Ziel ist die Integration des Islam und der Muslime, bis hin zur Mitverantwortung und Mitwirkung bei Lösungen von gesamtgesellschaftlichen Aufgaben.