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Montag, 08.04.2019

08.04.2019 ZMD kritisiert Verteidigungsministerium, dass nach fast zehn Jahre Diskussion um die Einsetzung von Militärimame noch keine Lösung in Sicht ist und beglückwünscht die jüdische Gemeinde für einen Rabbiner in der Bundeswehr



Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), begrüßt die Initiative des Bundesverteidigungsministerium siebzig Jahre nach Endes des zweiten Weltkrieges für rund 300 jüdische Soldaten einen Militärrabbiner einzusetzen und beglückwünschte die jüdische Gemeinde, dass nun für ihre Rekruten ein Angebot geschaffen werden soll.

Der ZMD-Vorsitzende kritisierte jedoch, dass nach fast 10 Jahren Diskussion über die Einsetzung von Militärimamen das Ministerium nach eigenen Angaben aufgrund eines fehlenden Ansprechpartners hier immer noch keine Lösung in Sicht ist. Vor dem Hintergrund des Gleichheitsgrundsatzes der Religionen und der Tatsache, dass die Bundeswehr eine Parlamentsarmee und gleichsam ein Spiegel der Gesellschaft ist, mahnt nun der ZMD verstärkt Gespräche mit dem Bundesinnen- und Verteidigungsministerium an im Sinne der über 3000 (Angaben des Ministeriums) muslimischen Soldaten.

"Wir sollen endlich unsere Rekruten nicht noch weiter warten lassen, alles was sie wollen ist eine angemessene seelsorgerische Betreuung und nicht Verfahrensmodalitäten" so Mazyek. Es gab in der Vergangenheit verschiedene Gespräche mit "Inneren Führung" in der Bundeswehr, mit dem Verteidigungsministerium und in der Deutschen Islamkonferenz behandelte man das Thema in einer eigens geschaffenen Tagung. „Tausende muslimische Soldaten verteidigen jeden Tag unser Land, wir sind es ihnen schuldig, nun eine Lösung zu schaffen. Der ZMD ist jedenfalls bereit seinen Teil der Verantwortung dazu zu leisten“, so Mazyek abschließend.

Berlin, 08. April 2019 / 02. Sha’ban 1440


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