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Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.

Dienstag, 10.03.2015


10.03.2015 Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) nimmt Stellung zu den Vorwürfen von der Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion



Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) hat sich in einer Pressemitteilung kritisch zum ZMD-Vorsitzenden Mazyek geäußert.
Der ZMD sagte dazu: Unterschiedliche Positionen zu gesellschaftspolitischen Fragen, wie z.B die Imamausbildung und deren Finanzierung, sollten auch unter muslimischen Spitzenverbänden etwas ganz normales sein. Dabei sollte man solche Differenzen auszuhalten und sachlich ausdiskutieren. Es ist falsch, solche Probleme aufzubauschen und in die Öffentlichkeit zu tragen. Zumal im vorliegenden konkreten Fall eine Zuschreibung eines Inhaltes vorgenommen wurde, den der Vorsitzende nie getätigt hat, sondern aus derselben Quelle (Zeitung) kommt, wie bereits vor 2 Monaten, als es erstmals behauptet wurde.

Die Mitglieder und der Gesamtvorstand des ZMD fordert die DITIB in Zukunft zu mehr Behutsamkeit und Sachlichkeit im Umgang miteinander auf, dies gehöre schließlich auch zu einer vorbildlichen islamischen Verhaltensweise. Der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek besuchte erst kürzlich den Präsidenten von DITIB, Prof. Dr. Nevzat Yaşar Aşıkoğlu. Hier hätte das Thema hingehört und angesprochen werden können.

Da alle Dachverbände wissen, welche Bedeutung der Koordinationsrat der Muslime (KRM) für die Muslime in Deutschland hat, wird der KRM sicherlich seine Arbeit auch in Zukunft fortführen. Der ZMD wird sich jedenfalls dafür weiterhin stark machen und einsetzen.

Köln, 10.03.2015